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DAU Barcelona 2014

Arve D. Fühler und Bruno Cathala – Gewinner des DAU Barcelona 2014TATAA! Wie versprochen hier die Auflösung zu meinem Kurztrip nach Barcelona: Internationale Spieleautoren wurden vom DAU Barcelona eingeladen die besten Autoren des Jahres zu wählen. Die Gewinner sind der fabelhafte Bruno Cathala als „Autor des Jahres 2014“ und meine Wenigkeit als „Neuer Autor des Jahres 2014“. Das ist nun wirklich ein krönender Abschluss eines wahnsinnigen Spielejahres. Ich sage Danke an alle, die mich auf diesem tollen Weg begleitet und unterstütz haben.

Das Wochenende rund um das Festival DAU Barcelona war voll von tollen Eindrücken und fantastischen Menschen. Nicht nur, das ich einige großartige Spieleautoren kennen gelernt habe (siehe Bildergalerie) und Barcelona natürlich eine berauschende Stadt ist – es waren vor allen die Katalonen, die mich begeistert haben.

Ich wünsche allen engagierten Leuten vor Ort, das der DAU Barcelona zu einem großen und international bedeutenden Spiele-Festival wird. Das ist das gesetzte Ziel und ich denke, der Erfolg des diesjährigen Festivals zeigt, das der Weg dorthin nicht mehr weit ist. Wer sich für das DAU Barcelona interessiert – hier geht es zur Webseite: daubarcelona.bcn.cat. DAU heißt übrigens Würfel auf Katalanisch.


Das war „Darmstadt spielt“ 2014

Zwei Tage „Darmsadt spielt“ mit El Gaucho. Meine liebe Frau und ich waren an beiden Tagen vor Ort und gaben an drei Tischen den „Erklärbär“. Die Tische waren rund um die Uhr besetzt und die Resonanz durchgehend begeisternd. Und als am Sonntag Abend auch noch Herr Michael Schacht mit Frau eine Partie spielen wollten, war ich restlos glücklich, denn auch diesem kritischen Geist hat das Spiel gefallen ;-)

Ein paar Eindrücke von den El Gaucho Spieltischen gibt es in der Bildergalerie.

„Darmstadt spielt“ ist eine wunderbare Veranstaltung und ein großartiger Beitrag um das Kulturgut Spiel in der Öffentlichkeit zu stärken. An dieser Stelle möchte ich den Machern ein riesiges Lob aussprechen und sage „Herzlichen Dank!“. Weiter so.

Das erste Presseecho ist heute morgen auch schon online – natürlich im Echo: Mehr als 5000 Besucher bei „Darmstadt spielt“.


Käpt’n Dice segelt weiter …

Käpt’n DiceAn meinem Piraten-Würfelspiel „Käpt’n Dice“ arbeite ich schon eine ganze Weile – immer wieder mit Pausen. Nachdem es einige (positive) Rückmeldungen von Verlagen gab, habe ich es in der letzten Zeit weiter entwickelt und viel getestet. Jetzt liegt eine neue Version vor – mit mehr Schiffen und zusätzlichen Bonusaktionen. Mal sehen, wie es ankommt. Zur Einstimmung kannst du hier ein paar Bilder ansehen.

Und ja! Der Spielemarkt ist im Moment voll mit Piraten. Ich weiß auch nicht von welchen Inseln und aus welchen Geheimverstecken die plötzlich alle hervorgekrochen kommen. Aber Käpt’n Dice war als erster da! Und zwar schon lange bevor seine Piratenbrüder und Schwestern die Spieltische so massiv erobern. Das behaupte ich jetzt einfach mal! Aber vielleicht findet ja auch er seinen Weg auf die spielerischen Weltmeere …


Spiel’14 – ein Kurzbericht

Zurück aus Essen von der Spiel’14 – glücklich, aber doch etwas leicht erschöpft. Trotzdem für alle Neugierigen hier ein ganz, ganz kurzer Tagesericht sowie meine Eindrücke. Ein paar Fotos gibt es außerdem hier zu sehen.

Die Anreise zu diesem Ausnahme-Event war am Donnerstag sehr früh, damit wir um 9 Uhr den besten Platz bekommen, denn den ersten Tag hatte ich mir zum Spielen reserviert. Mit guten Freunden und meiner lieben Frau haben wir dann die meiste Zeit am Kosmos-Stand verbracht und dort ein paar Neuheiten sowie ein paar ältere Titel getestet. Allerdings hat uns von den Spielen nicht ganz so viel überzeugt. Abends ging es gemeinsam zum Essen. Leckere italienische Nudeln beim Franzosen mit Bier statt Wein ;-) Passt!

Freitag war Power-Business-Tag. Meine Liebe hat sich in die Stadt verabschiedet und ich habe mich durch die Messehallen von einem Termin zum anderen gedrängelt. Dabei habe ich mit meinem Flightcase-Trolley mindestens 173 Füße überfahren. Abends ging’s dann nach Ratingen zum jährlichen Spieleautorenabend bei „Spiel und Buch“. Mit von der Partie waren Andreas Feldkötter und Thomas Weber. Hier haben Jung und Alt fleißig El Gaucho, Pagoda und auch Scharfe Schoten gespielt. Nett war’s.

Der Samstag war ebenfalls mit Terminen und überfahrenen Füßen vollgespackt. Mittags gab’s dann eine Autogrammstunde am Argentum Stand. Abends in großer Runde war wieder Essen in Essen angesagt – diesmal aber stilecht mit Schnitzel im Biergarten. Lecker!

Und Sonntag ging es dann mit Terminen bis Nachmittags weiter – dann war Feierabend.

Alles in allem war es für mich eine super erfolgreiche Messe. Ich hatte viele gute Verlagskontakte und Gespräche. Mal sehen ob aus dem einen oder anderen Prototyp etwas wird. Das Interesse war zumindest groß und die Resonanz sehr positiv. Außerdem habe ich wieder viele nette Menschen getroffen und tolle Begegnungen gehabt. Besonders habe ich mich gefreut endlich einige „Echt-Begengnungen“ mit Leuten zu haben, die ich bisher nur aus den Tiefen des Internets kenne. Hunter & Cron waren dabei, Sebastian Wenzel von zuspieler.de und dann hatte ich noch die Ehre Udo Bartsch bei einer Partie El Gaucho zuzusehen.

Am Argentum-Stand war, wie jedes Jahr, die Hölle los. An acht Tischen wurde rund um die Uhr El Gaucho gespielt und die Stimmung war bei allen hervorragend. Ein herrlich schöner Anblick. Da kommen mir jetzt noch die Freudentränen. An dieser Stelle muss ich noch mal einen ganz großen Dank an Roman und an alle eifrigen und engagierten Erklärbaren richten (siehe Foto oben). Ihr ward superklasse! Und dann war an den ersten beiden Messetagen El Gaucho unter den Top-Ten auf der Fair Play Liste (siehe Fotos) – ein Wahnsinn.

Die nächsten Tage und Wochen wird jetzt nachbereitet. Ich habe eignes auf der Liste stehen – u.A. diverse Übersetzungen für internationale Verlage. Und es bleibt wie immer: Nach der Messe ist vor der Messe. Weiter geht’s.


TA·KE – neuer Prototyp

TA·KE – Prototyp TA·KE ist der Arbeitstitel meines neuen Prototyps. Ein abstraktes und taktisches Denk-, Nehm- und Ärger-Spiel für 2 Personen: einfache Regeln, große Spieltiefe bei ca. 20 Minuten Spieldauer.

Wer an der Reihe ist, nimmt von einem freien Stapel den obersten Figurenchip und legt ihn auf sein Tableau. Dadurch löst er eine Wertung für beide Spieler aus. Vorher darf er noch seine Personenchips für zusätzliche Aktionen einsetzen. Das ist im Groben fast schon alles – Details werden hier natürlich nicht verraten.

Die Grundidee liegt schon seit über eineinhalb Jahren in der Schublade. Jetzt kam die zündende Idee dazu und dann war da noch die Inspiration durch „Splendor“, anstelle der bisherigen Plastikchips die haptisch reizvolleren Pokerchips zu nehmen. Das Spiel ist zwar abstrakt, aber das japanische Thema und die Personen passen sehr gut und geben dem ganzen einen „Style“. Außerdem war die Entscheidung sehr pragmatisch, da ich die Artworks bei meinem „Sushi Samurai“ räubern konnte.

Jetzt gilt es testen, testen, testen und Meinungen, Meinungen, Meinungen … ich bin sehr positiv gestimmt und optimistisch gespannt.

Mehr Fotos gibt es hier in der Bildergalerie.


Terror in Pagoda City …

Terror in Pagoda City… oder: kreatives Spielen und Bauen mit Pagoda.

Ach wie schön, wenn Menschen mit einem Spiel mal anders spielen – fernab der Regeln und eben nicht im Sinne des Autors (oder doch?). Aaron Shanowitz hat auf Boardgamegeek eine Bilderserie Terror in Pagoda City Part 1 bis 4 hochgeladen (siehe Abbildung). Ein echtes Game-Mashup. Super! (Wer das 2te Original nicht kennt, schaut einfach mal hier.) Allerliebst sind auch die Pagoda Skyscraper von Daniel Hofmann-Pfaff.

Und dann gibt es Kritiker die sagen das Spiel sei zu abstrakt und lieblos gestaltet … vielleicht fehlt denen ja einfach ein Quentchen Fantasie und Kreativität.