Flowerpower – Frauenpower?

Flowerpower
Flowerpower (Kosmos, 2001) von Angelika Fassauer und Peter Haluzka ist das perfekte Spiel für Gartenliebhaber – mit oder ohne Garten. Erstere wissen, wieviel Arbeit ein schönes Beet macht und freuen sich beim Spiel endlich mal ohne Buckeln und Dreckfinger Pflanzen zu können  – und die ohne Garten freuen sich über die Vorstellung endlich Mal einen eigenen Garten anlegen zu können … oder so ähnlich.

Auf jeden Fall ein kurzweiliges und sehr ästhetisches Spiel, das einfach nur gute Laune macht, besondes wenn man es bei dem schönem Wetter draußem im eigenen Garten spielt.

Und: es steht eine Spielautorin (!) dahinter – das ist ja eher die Ausnahme. Mir zumindest sind nicht soviele Spieleerfinderinnen bekannt. Dabei haben doch die „weiblichen“ und weichen Themen ebenso ihren Reitz: einfach mal nur was Schönes entstehen lassen … ohne große Konkurrenz, ohne Erobern, ohne strategische Planung ohne Machtansprüche … leider nur mit Unkraut. Villeicht sollte es einfach mehr Spielautorinnen geben.

Und bitte keine Diskussion um ein einseitiges Frauenbild oder gar eine Frauenquote. Frauen könn(t)en genauso anders wie Männer.


Wie Brettspielentwickler Gesetze machen (würden)

„Mächtiger als Merkel: Wie Brettspielentwickler Gesetze machen (würden)“. Das war der Titel eines Talks von Marcel-André Casasola Merkle im Rahmen der re:publica 2012.

Ein wirklich spannender und facettenreicher Vortrag, den es lohnt komplett (!) anzusehen. An vielen Stellen hätte ich mir allerdings mehr Tiefe gewünscht, aber die Themen und Ansätze, die Marcel-André Casasola Merkle hier aufwirft, beleuchten das Thema Brettspielkultur aus einem Spannenden Blickwinkel: politisch, soziologisch und psychologisch. An den Thesen zeigt sich wunderbar wie sich der Makrokosmos (Gesellschaft/Politik) im Mikrokosmos (Spiel/Regelwerk) wiederspiegelt – und umgekehrt.

Interessant sind auch die Zuschauerfragen am Ende – hier bekommt man eine Ahnung wie viele Gedankenanstöße und wie viel Diskussionspotential in diesen Betrachtungsweisen steckt. Auf jeden Fall zeigt dieser Talk, das der Stellenwert von (Brett)Spielen enorm groß ist (sein sollte) und das sich eine Auseinandersetzung mit dem Thema lohnt.


Willkommen bei Brettspielkultur.de

Das ist nun der Startschuss und das „going public“ für Brettspielkultur.de. Alle Details und Inhalten sind noch nicht ganz fertig, aber langsam nimmt die Seite Gestalt an. Es ist also an der Zeit die Öffentlichkeit zu suchen …

Worum es bei Brettspielkultur.de geht und was die Ambitionen und Ziele von Brettspielkultur.de sind, ist in der Rubrik „Über Brettspielkultur“ zu lesen. Außerdem steht schon mein Projekt Cosmic Encounter online – eine Herzensangelegenheit. Und ich habe ein wenig in meinem Archiv gestöbert und ein paar Downloads bereitgestellt.

In den nächsten Wochen wird hier noch einiges mehr passieren – regelmäßiges Vorbeischauen lohnt auf jeden Fall. Auch auf Facebook wird das Profil aufgebaut und nach und nach ergänzt. Also jetzt schon mal den „Gefällt mir“-Button klicken und einer der ersten Freunde werden.

Und gleich von Anfang an: Anregungen und Kommentare sind erwünscht.