Artikel tagged „Spielkultur“

Das Spiel des Jahre 2012 …

Die Spiele des Jahres sind nominiert und die Spannung bis zur Preisverleihung am 9. Juli in Berlin steigt.

Hier gibt es alle Infos zu den Preisträgern und einen Kommentar über den aktuellen Jahrgang von Tom Felber, Vorsitzender des Vereins Spiel des Jahres: „Erlebnisreiche Spielwelten voller Wunder und Überraschungen wurden von den Autoren und Redakteuren wiederum im Multipack erschaffen. (…) Es war das Jahr des Würfels. (…) auch der Tod als natürlicher Teil zum Leben gehört zum Spielen.“

Das Video oben kommt über zuspieler.de – ein Interview mit Tom Felber über die Jury-Arbeit und was alles dazugehört.


Aktionstag „Stadt-Land-Spielt“

Die Spiel-Autoren-Zunft (SAZ) ist seit 2008 Mitglied im Deutschen Kulturrat (Rat für Soziokultur und kulturelle Bildung) und veranstaltete am 26. Mai 2012 in Zusammenarbeit mit dem Deutschen SPIELEmuseum Chemnitz und dem Deutschen Spielearchiv Nürnberg den „Tag des Spiels“.

Ich finde das ist ein super Aktion – ganz im Sinne von „Brettspielkultur.de“ – und ich wünsche mir mehr davon. Allerdings habe ich das Gefühl, das für diese Initiative relativ wenig an PR gemacht wurde. Zumindest spuckt „die eine große Suchmaschine“ nicht soviel Verwertbares raus. Das ist schade. Ich konnte auch keine offizielle Seite zu der Aktion finden – die Domain gibt es wohl, aber da ist leider nix. Und das Logo/Visual, welches ja ganz hübsch ist, hätte ich ebenfalls gerne heruntergeladen und hier veröffentlicht.

Hierzu mehr Infos und Hintergründe auf Kulturstimmen.de und direkt bei der Spielautorenzunft.


Wie Brettspielentwickler Gesetze machen (würden)

„Mächtiger als Merkel: Wie Brettspielentwickler Gesetze machen (würden)“. Das war der Titel eines Talks von Marcel-André Casasola Merkle im Rahmen der re:publica 2012.

Ein wirklich spannender und facettenreicher Vortrag, den es lohnt komplett (!) anzusehen. An vielen Stellen hätte ich mir allerdings mehr Tiefe gewünscht, aber die Themen und Ansätze, die Marcel-André Casasola Merkle hier aufwirft, beleuchten das Thema Brettspielkultur aus einem Spannenden Blickwinkel: politisch, soziologisch und psychologisch. An den Thesen zeigt sich wunderbar wie sich der Makrokosmos (Gesellschaft/Politik) im Mikrokosmos (Spiel/Regelwerk) wiederspiegelt – und umgekehrt.

Interessant sind auch die Zuschauerfragen am Ende – hier bekommt man eine Ahnung wie viele Gedankenanstöße und wie viel Diskussionspotential in diesen Betrachtungsweisen steckt. Auf jeden Fall zeigt dieser Talk, das der Stellenwert von (Brett)Spielen enorm groß ist (sein sollte) und das sich eine Auseinandersetzung mit dem Thema lohnt.